Marburger Doppelkrone

Dentale Innovation

Ästhetisch und innovativ

Unkomplizierte Handhabung, Fertigung von Primär- und Sekundärkronen aus einem einzigen Legierungstyp – brückenartig, spannungsfrei – einfache Erweiterbarkeit, paradontal-hygienisch einwandfreie Gestaltung und leicht austauschbares Halteelement: Setzen Sie bei der Versorgung mit Doppelkronen auf die Qualität des Originals!

Die original Marburger Doppelkrone (MD®) ist eine gemeinsame Entwicklung von RAPPE Zahntechnik und Prof. Dr. K. M. Lehmann (Phillips Universität Marburg), die internationale Maßstäbe setzt. Die Marburger Doppelkrone wird in Verbindung mit einer Implantat-Suprakonstruktion gefertigt in Einstück-Sekundärtechnik (EST®).

Bei der prothetischen Versorgung des Lückengebisses haben sich Doppelkronen seit Jahrzehnten bewährt. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich ein Team an der Universitätsklinik Marburg, gemeinsam mit RAPPE Zahntechnik in Niestetal bei Kassel, mit der Optimierung im Sinne einer praxisnahen Anwendung.

Primär- und Sekundärkronen sowie das mit ihnen verbundene Prothesengerüst werden im Einstückgussverfahren aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung gegossen (Lötungen etc. entfallen). Seit über 50 Jahren wird dieser Legierungstyp in fast unveränderter Zusammensetzung für Modellgussprothesen erfolgreich angewendet. Seine Biokompatibilität gleicht derjenigen von hochgoldhaltigen Legierungen. Die Konstruktionen können jedoch ebenso, bei stärkerer Gestaltung des Sekundärgerüstes, aus einer geeigneten Edelmetalllegierung oder aus Titan gefertigt werden. Besonders interessant an der Marburger Doppelkrone ist, dass sie sich sowohl für abgestützte Prothesen als auch im stark reduzierten Lückengebiss für schleimhautgetragene Prothesen eignet. Letzteres Lagerungsprinzip wird durch einen Resilienzspielraum zwischen den Primär- und Sekundärkronen erreicht.

Die Marburger Doppelkrone hat sich inzwischen nicht nur an der Marburger Zahnklinik, sondern auch in vielen Zahnarztpraxen bewährt und gewinnt auch überregional zunehmend Anhänger. Sie ist durch folgende Charakteristika gekennzeichnet:

  • Spielpassung zwischen der Primär- und Sekundärkrone
  • sichere Fixierung der Sekundärkrone auf der Primärkrone durch einfach austauschbares Halteelement
  • unkomplizierte Handhabung für den Patienten
  • parodontalhygienisch einwandfreie Gestaltung des Zahnersatzes durch konsequente Freihaltung des marginalen Parodontiums
  • im Oberkiefer kann die Prothese in den meisten Fällen gaumenfrei gestaltet werden
  • problemlose Kombination von Doppelkronen mit Gussklammern
  • einfach erweiter- bzw. unterfütterbar, dadurch geringe Folgekosten
  • Fertigung der Primärkronen sowie der Sekundärkonstruktion aus einer einzigen Legierung
  • Anwendbarkeit bei jeder Topographie des Lückengebisses, auch in Verbindung mit Implantaten